Kosten für offene und geschlossene Fonds

Bei den Kosten für einen Fonds gibt es Unterschiede zum einen zwischen den verschiedenen Fondsarten. Und zum anderen innerhalb einer Fondsart, zum Beispiel Aktienfonds.

Kosten für offene Fonds (Investmentfonds)

Die Kosten für offene Fonds (Investmentfonds) unterteilen sich normalerweise in den Ausgabeaufschlag, die Verwaltungsgebühr und die Depotkosten.

Ausgabeaufschlag für offene Fonds

Der Ausgabeaufschlag für offene Fonds kann von Fonds zu Fonds in seiner Höhe unterschiedlich sein. Die Fondsgesellschaft des jeweiligen Fonds legt den Ausgabeaufschlag fest. Bis zu 7% auf den Rücknahmepreis wird von den Fondsgesellschaften als Aufgabeaufschlag festgelegt. Bei Rentenfonds beträgt der Ausgabeaufschlag allerdings meistens nur 3%. Und bei Aktienfonds rund 5%. Die Fondsgesellschaften wollen mit dem Ausgabeaufschlag für die einzelnen Fonds den Vertrieb finanzieren.

Verwaltungsgebühr bei offenen Fonds (Investmentfonds)

Die Manager eines Fonds bekommen ihre Dienste aus der Verwaltungsgebühr bezahlt. Meistens liegt die Verwaltungsgebühr bei offenen Fonds (Investmentfonds) zwischen 0,5 und 2,5% pro Jahr. Aktienfonds kosten in der Regel mehr Verwaltungsgebühr als Rentenfonds. Gebühren fallen auch für Verkäufe und Käufe von Wertpapieren an, so genannte Transaktionskosten. Auch die Lagerung von Wertpapieren kostet Geld. Bei einer so genannten Depotbank muss die jeweilige Fondsgesellschaft die Wertpapiere und das Geld ihrer Kunden, getrennt von eigenem Vermögen, verwahren. Eine Fondsgesellschaft verlangt möglicherweise zudem eine Gebühr, wenn der Fonds eine bestimmte Rendite übersteigt oder wenn der Fonds besser als der Vergleichsmarkt für Fonds abschneidet.

Depotkosten für offene Fonds (Investmentfonds)

Wer schon einmal Aktien gekauft hat weiß, dass er dafür ein Depot braucht. Das ist auch bei den Investmentfonds der Fall. Man kann Fondsanteile nicht in sein Schließfach oder gar daheim aufbewahren. Für das Fondsdepot gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es verschiedene Fondsbanken, bei der man die Fonds lagern kann. Oder aber auch bei einer der Fondsgesellschaften direkt. Und zum anderen kann man auch bei einer normalen Bank das Depot für die Fonds führen lassen. Normalerweise zahlt man für diesen Service Depotgebühren. Diese Depotgebühren mögen abhängig sein von dem Anlagebetrag und von der Anzahl der Investmentfonds. Bei den Fondsgesellschaften und bei Direktbanken im Internet kann man möglicherweise ein kostenfreies Depot führen. Die Fondsgesellschaften bieten diesen Service, wenn überhaupt, allerdings normalerweise nur für die eigenen Fonds an. Bei einem Depot, dass man bei einer Fondsbank führen lässt, kann man in der Regel alle Investmentfonds aller möglichen Fondsgesellschaften deponieren. Und übersichtlich in einem Depotauszug aufgelistet bekommen. Es könnte sogar möglich sein, über das Internet kostenfrei den täglichen Depotstand abzurufen. Bei einer Bank, die nicht nur Fonds anbietet, kann man in das Depot auch Aktien und andere Wertpapiere einlagern. Die Depotgebühren werden in bestimmten Fällen von freien Fondsvermittlern erstattet, wenn man die Fonds über diese Fondsvermittler vermittelt bekommt.

Auch geschlossene Fonds haben Kosten

Diese variieren, ähnlich wie bei den Investmentfonds, von Fonds zu Fonds. Auch wie bei den Investmentfonds teilen sich die Kosten für geschlossene Fonds auf mehrere Bereiche auf. Wobei in der Regel allerdings keine Depotkosten gezahlt werden müssen.

Kosten für Fonds sollten allerdings kein hauptsächliches Kriterium für oder gegen einen Fonds sein. Was wirklich entscheidend sein sollte, ist das was unter dem Strich herauskommt. Und persönliche Wünsche oder Vorlieben. Die Empfehlung lautet daher, sich, an die eigenen Wünsche angepasste, Empfehlungen für Fonds geben zu lassen. Empfehlungen, bei denen sowohl die Risiken, Gewinnchancen und sonstige Qualitäten eines Fonds berücksichtigt werden. Solche Empfehlungen können Fondsinteressierte gerne erhalten. Drücken Sie hierfür bitte jetzt auf

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Kosten für die einzelnen Investmentfonds und geschlossenen Fonds variieren und unterteilen sich in verschiedene Bereiche,

Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Zusätzlich keine Transaktionskosten, ist dies möglich?


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